Das Setup:

Das Griffbrett und die Bünde werden mit Hilfe von Ziehklinge und Stahlwolle gereinigt.

   

Durch das Ölen wird die Oberfläche des Griffbretts geschlossener und damit resistenter gegen Ablagerungen.

 

Wenn der Hals gerade gestellt ist, können die Bünde mit 3 verschiedenen Körnungen (bis 2000) angeschliffen werden.

Dadurch kann man leichte Spielrillen entfernen und die Bünde wieder auf eine Höhe bringen.

 

Die Bünde werden nun mit Leder poliert. So verdichtet sich das Metall und es entstehen viel langsamer neue Spielrillen.

 

Die Tiefe der Sattelkerben spielt eine entscheidende Rolle bei der Spieltechnik. --->

Falls die Sattelkerben nicht auf der gleichen Höhe wie die Bünde liegen, benötigt man wesentlich mehr Kraft um die Saite in den ersten Lagen herunter zu drücken. Dadurch benutzt man zuviel Kraft und bringt schnell Spielrillen in die Bünde. Man intoniert nicht sauber (der Ton wird zu hoch) und das Spielen wird schnell anstrengend.

 

Damit die Saiten in den Sattelkerben nicht hängen bleiben, sollte die Saite genau bis zur Hälfte in der Sattelkerbe liegen. Der Bleistift (Graffit)  in den Kerben, dient als zusätzliches Gleitmittel.

   

Falls nötig wird die Mechanik geölt und die Stegeinlage nachgearbeitet.

Zum Schluss werden die Saiten aufgezogen und gestimmt, der Halsstab nachgezogen und das ganze Instrument gereinigt.